Website-Relaunch ohne Sichtbarkeitsverlust planen
Von Kevin Kröger, Geschäftsführer, Software und PlattformbetriebEin sicherer Relaunch beginnt mit einem vollständigen URL-Inventar und einer eindeutigen Zielentscheidung je Seite. Interne Links, Canonicals, Sitemap und permanente serverseitige Weiterleitungen müssen auf die finale URL zeigen. Nach dem Wechsel werden Crawling, Fehler und Sichtbarkeit überwacht.
Welche URLs gehören ins Inventar?
Nutze bestehende Sitemaps, Analysedaten, Serverprotokolle und bekannte externe Links. Erfasse auch Bilder und Downloads, wenn sie gesucht oder verlinkt werden. Bewerte jede URL nach Inhalt, Nachfrage, Überschneidung und zukünftigem Ziel.
Wie sieht eine gute Weiterleitung aus?
Eine alte URL führt mit einer permanenten serverseitigen Weiterleitung direkt auf das fachlich passendste neue Ziel. Ketten und pauschale Weiterleitungen auf die Startseite werden vermieden. Google empfiehlt, die Zuordnung vorab zu erstellen und nach dem Wechsel zu testen.
Was wird nach dem Launch geprüft?
Kontrolliere Antwortcodes, Canonicals, Sitemap, interne Links, Indexierungsberichte und Serverfehler. Rechne mit vorübergehenden Schwankungen, während Suchsysteme alte und neue URLs erneut besuchen. Weiterleitungen sollten langfristig bestehen bleiben.
Quellen und Grundlage
Zentrale Aussagen dieses Beitrags wurden anhand der folgenden Primärquellen geprüft.
Häufige Fragen
- Verlieren permanente Weiterleitungen grundsätzlich Ranking-Signale?
- Google erklärt, dass 301- und andere permanente Weiterleitungen keinen PageRank-Verlust verursachen. Entscheidend bleibt ein passendes Ziel ohne Ketten.
- Darf die neue Seite während der Entwicklung noindex sein?
- Ja. Vor dem Launch muss aber geprüft werden, dass die Indexierung der freigegebenen Seiten wieder erlaubt ist.